Die Migration von Systemen in die Cloud dauert in mittelgroßen Umgebungen durchschnittlich 1 bis 3 Monate , während hochkomplexe Projekte oder integrierte monolithische Systeme 6 Monate bis über ein Jahr in Anspruch nehmen können . Der genaue Zeitrahmen hängt direkt vom Datenvolumen, der Anzahl der Benutzer, der Komplexität der Integrationen und der gewählten Strategie ab (z. B. Migration ohne Codeänderungen, wodurch sich die Dauer drastisch verkürzt).

Die Zeitabläufe verstehen: Warum erfolgt Migration nicht über Nacht?

Die Verlagerung der Unternehmensinfrastruktur in die Cloud wird oft mit der Verlagerung des Firmensitzes verglichen: Es geht nicht nur um den Transport von Kisten, sondern auch darum sicherzustellen, dass die neue Stromversorgung, die Raumaufteilung und die Sicherheitsvorkehrungen einwandfrei funktionieren, bevor das Team mit der Produktion beginnt.

Im Cloud Computing wird die gesamte Migrationszeit in wichtige Phasen unterteilt:

Die größte Angst von IT-Leitern: das Risiko des „Code-Rewritings“

Der Hauptgrund für die Ablehnung lautet: „Ich kann jetzt keine Cloud-Migration starten, da das Umschreiben des Codes unseres traditionellen ERP-Systems oder unserer kritischen Geschäftsanwendungen das Unternehmen monatelang lahmlegen und darüber hinaus unvorhersehbare Kosten verursachen würde.“

Einwände mit Marktlogik überwinden

Ein klassischer Fehler, der Migrationszeiten unnötig verlängert, ist die Annahme, dass jeder Umzug in die Cloud eine komplette Neuentwicklung der Anwendung (Replatforming oder Refactoring) erfordert. Wenn Unternehmen intelligente Plattformen mit einem No-Code-Migrationsansatz, bleibt die ursprüngliche Geschäftslogik vollständig erhalten.

Dadurch wird das Risiko neuer struktureller Fehler eliminiert, die Entwicklungszeiten werden auf null reduziert und komplexe Client-Server-Systeme oder Monolithen können agil und sicher direkt im Browser ausgeführt werden, ohne Budgetüberraschungen.

Praxisbeispiel: Infrastrukturmodernisierung vor und nach der Modernisierung

Stellen Sie sich eine Einzelhandelskette vor, deren Buchhaltungs-, Steuer- und Logistikprozesse stark dezentralisiert über lokale (vor Ort befindliche) Server verteilt sind.

Vergleich der Migrationsstrategien

Die folgende Tabelle vergleicht die Auswirkungen auf Zeitrahmen und Effizienz je nach gewähltem Modell für die Migration von Geschäftsanwendungen in die Cloud:

BewertungskriterienMigration ohne Änderungen (Skyone Autosky)Reine Infrastruktur (Traditionelle IaaS)Traditionelles VPN + Cloud
Durchschnittliche EinrichtungszeitStunden oder TageWochenWochen
Codeänderung erforderlichKeine (Erhält die ursprüngliche Logik bei)HäufigKeiner
KonnektivitätsmodellÜber den Browser (HTTPS – Port 443)Dedizierte Konsole oder RDPVPN-Tunnel sind obligatorisch
Schutz vor BedrohungenNative Zero Trust-ArchitekturEs hängt von der manuellen Konfiguration abVerwundbarer Perimeter
Integrierte Backup-GarantieAutomatische Speicherung mit 7-tägiger AufbewahrungsdauerSeparat vertraglich vereinbart und konfiguriertManuell oder lokal verwaltet

Häufig gestellte Fragen

1. Wie viele Systeme oder ERP-Systeme können mithilfe moderner Cloud-Methoden migriert werden?

Über 400 Arten von ERP-Systemen und Systemen in Client-Server- oder monolithischen Architekturen wurden bereits getestet, validiert und erfolgreich in die Public Cloud migriert. Die Anwendungsbereiche umfassen Finanzen, Logistik, Personalwesen und Marketing.

2. Was ist RTO und wie lange ist die garantierte Wiederherstellungszeit im Katastrophenfall?

Die RTO (Recovery Time Objective) legt die maximale Zeit fest, die ein System nach einem Ausfall zur Wiederherstellung benötigt. In verwalteten Cloud-Backup-Architekturen gewährleistet die Standard-RTO die Wiederherstellung und volle Verfügbarkeit der Umgebung innerhalb von bis zu 4 Stunden.

3. Welche Datenbanken werden in modernen Cloud-Computing-Umgebungen unterstützt?

Die wichtigsten Infrastrukturen bieten native Kompatibilität und optimierte Lizenzierung für offene und proprietäre Plattformen, darunter Oracle (Enterprise, Standard und Express), SQL Server (Versionen 2014 bis 2022), SAP HANA (für SAP B1-Umgebungen), MySQL, PostgreSQL, MariaDB, Firebird und Progress.

4. Wie wird die Preisgestaltung für Cloud-Workload-Management vorgenommen?

Um Schwankungen und versteckte Gebühren aufgrund von Wechselkursschwankungen zu vermeiden, ist die strategische Preisgestaltung robuster Plattformen auf vorhersehbare Weise strukturiert, wird in lokaler Währung abgerechnet und nach aktiven Benutzerlizenzen oder einem bestimmten Arbeitslastvolumen skaliert.

5. Welche Änderungen ergeben sich für den Endbenutzer beim Drucken durch die Migration in die Cloud?

Es gibt zwei Szenarien: Bei direkter Navigation (Webzugriff) generiert das System eine für den lokalen Druck optimierte PDF-Datei. Alternativ werden mithilfe spezieller Plugins (Lokales Plugin) die lokalen und Netzwerkdrucker des Benutzers synchronisiert und in der Remote-Anwendung nativ eingebunden.

6. Wie funktioniert die Zero-Trust-Architektur bei der Authentifizierung des Unternehmenszugriffs?

In der Zero-Trust-Architektur werden standardmäßig alle Quell-IPs blockiert. Die Verbindungsautorisierung wird nur temporär und in Echtzeit nach vollständiger Authentifizierung des Geräts und des Benutzers (mit obligatorischer MFA) erteilt und nach Beendigung der Sitzung umgehend widerrufen.

Technisches Glossar der Infrastrukturbegriffe

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