Haben Sie sich jemals wie gelähmt vor einem Katalog mit Tausenden von Farboptionen gefühlt und waren sich unsicher, welche Farbe am besten zu Ihrer Persönlichkeit oder den Bedürfnissen Ihres Raumes passt? Dieses Phänomen hat einen Namen: das Paradox der Wahl. In einer Welt, in der Wahlfreiheit gefeiert wird, kann ein Übermaß daran Angst und Unentschlossenheit hervorrufen.
In der Farbenindustrie, wo eine Fehlwahl jahrelanges Leben mit einer unerwünschten Farbe bedeuten kann, Iquine (das größte Farbenunternehmen mit 100 % brasilianischem Kapital) beschlossen, diesen Prozess mithilfe von Technologie zu vereinfachen. In Zusammenarbeit mit Skyone und dem Beratungsunternehmen Just a Little Dataentwickelte die Marke eine Lösung mit künstlicher Intelligenz. Diese Lösung wandelt Komplexität in Präzision um.
Im Gegensatz zu vielen KI-Initiativen, die sich auf Kundensupport oder interne Datenanalyse beschränken, zielte Iquines Projekt darauf ab, „Innovationen zu materialisieren“. Die Herausforderung bestand darin, etwas zu schaffen, das sowohl bei der physischen Veranstaltung als auch im Zuhause des Verbrauchers Sinn machte.
Die Lösung wurde auf wichtigen Branchenmessen wie der Haus Decor. Dort beantworteten die Besucher einen kurzen Fragebogen und erhielten mithilfe von Korrelationsalgorithmen Hinweise auf die drei idealen Farben für ihr Profil und ihre Umgebung.
Die entwickelte künstliche Intelligenz konzentriert sich nicht nur auf Ästhetik, sondern auch auf Verhalten und Funktionalität. Das von Just a Little Data geleitete Projekt berücksichtigte wesentliche Säulen:
Die Resonanz war prompt. Während der Fachmessen bildeten sich ständig Schlangen von Fachleuten (Architekten und Malern) und Endverbrauchern.
Der entscheidende strategische Unterschied lag in der vertikalen Integration: Die KI schlug nicht nur die Farbe vor, sondern war mit einer Maschine verbunden, die vor Ort eine Mini-Probe der personalisierten Tinte herstellte und den Namen des Kunden auf die Verpackung druckte. Dies verkürzt die Entscheidungszeit und erhöht die Konversionsrate am Point of Sale. Außerdem wird verhindert, dass der Kunde das Geschäft verlässt, um sich noch einmal zu überlegen, und letztendlich nicht wiederkommt.
zum unverzichtbaren Werkzeug wird Architekten und Einzelhändler.
Iquine zeigt, dass Technologie nicht das Endziel ist, sondern ein Mittel, um ein Unternehmen datenorientierter und vor allem näher an die menschliche Realität heranzuführen.
Das vollständige Gespräch darüber, wie dieses Projekt in nur 30 Tagen entwickelt wurde und welche nächsten Schritte Iquine in der Welt der Technologie plant, finden Sie in unserem Podcast.
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