Kestraa gegründet und konzentriert sich auf die Entwicklung technologischer Lösungen für den Außenhandel – bekannt als Global Trade – wie Import und Export. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den komplexen und umfassenden Managementaspekten eines hochkomplexen Geschäftsbetriebs.
Gegründet wurde das Unternehmen von Isabel Nasser und Marcelo Matos, die über 20 Jahre Erfahrung im Außenhandel verfügen und gemeinsam in verschiedenen Unternehmen mit umfangreichen Geschäftstätigkeiten in diesem Sektor gearbeitet haben. Dabei erkannten sie, dass ein so facettenreicher und komplexer Sektor mehr Technologie benötigt, um die Abläufe besser zu steuern. Nachdem sie jahrelang interne für ihre Arbeitgeber entwickelt hatten, begannen sie zu überlegen, wie sie die ihrer Meinung nach notwendigen Innovationen auf den externen Markt bringen könnten.
Nach eingehender Recherche erkannten sie, dass in der Branche tatsächlich Bedarf an Innovation und Technologie bestand. So entstand Kestraa mit der Erkenntnis, dass Unternehmen Tools für reibungslosere Arbeitsabläufe benötigten, diese aber nicht finden konnten. Aktuell hat das Unternehmen sein neues Produkt Kestraa Export auf den Markt gebracht, um Exporteuren einen noch umfassenderen Überblick über ihre Prozesse in Echtzeit zu bieten.
Ihr Geschäftsmodell basiert auf SaaS (Software as a Service). Innerhalb der Plattform hat der Kunde einen vollständigen Überblick über die Verwaltung aller Außenhandelsgeschäfte. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 50 Mitarbeiter und sucht kontinuierlich nach Möglichkeiten, andere Unternehmen bei ihren technologischen Prozessen zu unterstützen.
Das Unternehmen betreut heute Kunden verschiedenster Größen und Branchen, von Großunternehmen bis hin zu kleinen Betrieben, die technologische Lösungen zur Unterstützung ihrer Arbeit suchen. Zu den Kunden zählen unter anderem Ambev (der erste Kunde des Unternehmens), Whirlpool, Evino (einer der größten Weinimporteure Lateinamerikas) und Roche (ein großer Pharmakonzern).
Im Bereich des Außenhandels verfügen ERP-Systeme nicht immer über branchenspezifische Module. Wenn doch, bieten diese oft nur wenige Funktionen und decken die Komplexität des Segments nicht ab. Dennoch ist es ab einem gewissen Punkt üblich, dass Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit über ein Managementsystem steuern, unabhängig von ihrer Größe und Bekanntheit.
Für Unternehmen ist die Vernetzung ihrer Informationen unerlässlich. Fehlt diese, entstehen Nacharbeiten, da Teammitglieder Daten erneut eingeben müssen. Zudem besteht die Gefahr von Verwirrung und Managementproblemen. All dies führt letztendlich zu Zeitverschwendung im Team, mangelnder Organisation und Problemen im Arbeitsablauf.
ERP-Systeme verarbeiten keine Informationen, sondern generieren und finalisieren sie. Deshalb benötigen Unternehmen spezialisierte Lösungen – ein zunehmender Trend bei komplexen Sachverhalten. Entscheidend ist jedoch der Datenaustausch zwischen dem ERP-System und dem Außenhandelsmodul. Fehlt dieser Austausch, ist die Integration nicht gegeben, kommt es zu Doppelarbeit und die Prozesse müssen in zwei verschiedenen Systemen abgewickelt werden. Integration ist daher unerlässlich. Isabel Nasser – CEO & Gründerin
Integration ist für Kestraa in mehrfacher Hinsicht notwendig; zwei der wichtigsten, die Isabel genannt hat, sind:
Aus diesen Gründen erkannte Kestraa, dass eine Partnerschaft mit einem Unternehmen, das über eine auf Integrationen spezialisierte Plattform verfügt, effizienter wäre, und so kamen sie zu Skyone, entwickelt von Skyone.
Ein weiterer entscheidender Punkt ist, dass das Team für die interne Anpassung an ERP-Systeme Zeit in den Aufbau der entsprechenden Strukturen investieren muss. Dies erfordert jedoch Zeit, die nicht jedem zur Verfügung steht. Daher beschloss man, sich auf die Expertise im Außenhandel zu konzentrieren und eine solide Partnerschaft aufzubauen, die Skaleneffekte und Reaktionsgeschwindigkeit ermöglicht, um schnell auf Kundensituationen im Zusammenhang mit den verschiedenen ERP-Systemen reagieren zu können.
Anfangs versuchte das Unternehmen, die Kundenintegrationen intern abzuwickeln, erkannte aber, dass der Lernprozess langwierig war und dass man mehr Zeit für das Projekt selbst und weniger Zeit für die notwendigen Integrationen benötigte.
Die größte Schwierigkeit bestand darin, die Geschäftsprozesse der einzelnen ERP-Systeme zu verstehen. Transaktionen wie Zahlungen sind für alle Kunden immer gleich, da sie zum Tagesgeschäft gehören. Die Art und Weise, wie die einzelnen ERP-Systeme diese Prozesse durchführen, ist jedoch völlig unterschiedlich und lässt sich nicht einfach von einem System auf ein anderes übertragen. Treten während der Implementierung Probleme auf, müssen wir einen Schritt zurückgehen. – Isabel Nasser – CEO & Gründerin
Integration ist ein komplexer Prozess mit verschiedenen Lösungsansätzen. Er muss skalierbar, effizient und präzise von jemandem durchgeführt werden, der den Prozess versteht. Je spezialisierter das Team ist, desto reibungsloser verläuft der Prozess.
Ein zentraler Aspekt der Partnerschaft ist die notwendige Integration für den Geschäftserfolg. Die Bündelung der Expertise, wobei sich jede Partei auf ihren jeweiligen Bereich konzentriert, ermöglicht einen dynamischeren und skalierbareren Arbeitsablauf. Darüber hinaus führt die Kombination des technischen Know-hows beider Partner zu deutlich besseren Ergebnissen.
Die Kunden von Kestraa nutzen ERP-Systeme wie Datasul, TOTVS Protheus, SAP und Oracle. Die Integration dieser Systeme ist stets ein komplexes Thema mit vielen technischen Variablen, die es schwer zu koordinieren gilt. Da das Skyone-Team über Expertise in diesem Bereich verfügt und die von Skyone entwickelte Technologie vollständig kompatibel ist, lag die Synergie zwischen den beiden Unternehmen auf der Hand. Dank dieser Partnerschaft kann Kestraa die Expertise in den Bereichen ERP-Migration in die Cloud, Cloud- oder Hybridsystemintegration sowie Cybersicherheit aus einer Hand bündeln.
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