APIs (Application Programming Interfaces ) ermöglichen den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Systemen und sind heutzutage sehr gefragt. Daher ist die API-Entwicklung eine zunehmend gefragte Kompetenz für IT-Fachkräfte in Unternehmen.
Diese Integrationen führen zu einer verbesserten Leistung verschiedenster technologischer Lösungen wie Websites, Anwendungen, Bots und mehr. In einer zunehmend vernetzten Welt erweisen sich diese Tools als unverzichtbar.
Unternehmen nutzen heutzutage mehrere Softwareprogramme zur Verwaltung ihrer Geschäftsprozesse, und diese Systeme verfügen nicht immer über native Integrationen. Dies hat zu einer hohen Nachfrage nach Entwicklern und Programmierern geführt.
In diesem Artikel besprechen wir 5 bewährte Methoden, um unerwünschte Fehler bei der API-Entwicklung zu vermeiden.
Zunächst ist es wichtig, einige Konzepte zu APIs in Erinnerung zu rufen; wie bereits erwähnt, dienen sie als Vermittlungswerkzeug zwischen Systemen. In dieser Beziehung stellt ein System einem anderen System eine Kommunikationsschnittstelle zur Verfügung, um auf seine Funktionen, Daten und Ressourcen zuzugreifen.
Mit anderen Worten: APIs sind eine Reihe von Routinen und Standards, die von einem Entwickler definiert werden, um den Informationsaustausch zwischen Systemen zu erleichtern.
Die Plattform oder Software, die die Informationen empfängt, muss nicht wissen, wie diese Daten implementiert wurden, und dies erleichtert die Integration zwischen verschiedenen Systemtypen.
Es gibt verschiedene Arten von APIs, da jede nach den Bedürfnissen ihres Entwicklers erstellt wird; darüber hinaus können diese Tools in verschiedenen Programmiersprachen erstellt werden.
Bei der Entwicklung einer API muss man neben einer guten Entwicklung selbst auch die Erstellung einer prägnanten und klaren Dokumentation berücksichtigen, die die Implementierung erleichtert.
APIs zeichnen sich häufig durch die Verwendung eines vordefinierten Datenformats wie XML oder YAML für den Datenaustausch zwischen Systemen aus. JSON ist das am weitesten verbreitete Format für APIs, die für Webanwendungen entwickelt wurden; darüber hinaus existiert ein weiterer Standard namens REST.
Mehr über die Definition von API erfahren Sie im Artikel: „Was ist eine API?“ .
Im Allgemeinen wird eine API erstellt, wenn ein Softwareunternehmen andere Unternehmen dazu bewegen möchte, Produkte in Verbindung mit seiner Software zu entwickeln. Eine gut entwickelte API ermöglicht die vereinfachte Integration von Funktionen verschiedener Plattformen.
APIs erleichtern zudem die Wartung und fördern eine höhere Softwaresicherheit. Darüber hinaus regen sie Innovationen innerhalb der Unternehmenskultur an, da sie Partnerschaften ermöglichen und die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen unterstützen.
Diese Tools tragen außerdem dazu bei, den manuellen Aufwand innerhalb eines Unternehmens zu reduzieren, und über eine einzige API können Daten an Desktop-Programme, Websites und mobile Anwendungen gesendet werden.
Die API ist so konzipiert, dass sie von einer großen Anzahl von Entwicklern genutzt werden kann. Achten Sie daher bei der Entwicklung Ihres Tools auf einige bewährte Vorgehensweisen.
Ist die API unübersichtlich und unzureichend beschrieben, kann ihre Nutzung schwierig sein und dazu führen, dass Anwender nach Alternativen suchen. Eine gut strukturierte und standardisierte API hingegen steigert die Nutzung Ihrer Arbeit erheblich.
Fehlende Standardisierung kann für Entwicklungsteams bei der API-Entwicklung ein großes Problem darstellen. Verwenden Sie daher anstelle von Endpunkten mit Verben den REST-Standard.
Beispielsweise kann man „api/product/create_new“ mithilfe der HTTP-POST-Methode durch „api/product“ ersetzen. Das ist einfacher und entspricht einem weit verbreiteten Standard. Die Umsetzung in REST ist jedoch nicht immer unkompliziert. Versuchen Sie aber, eine solide Grundlage zu schaffen.
Sobald ein Entwickler eine Anfrage über eine API an den Server sendet, sollte er eine Rückmeldung zu dieser Anfrage erhalten – egal ob positiv oder negativ. Schlägt die Anfrage fehl, muss der Grund für den Fehler angegeben werden.
Genau das ist beispielsweise die Funktion von HTTP-Statuscodes:
2xx (Erfolg)
Codes, die mit der Ziffer 2 beginnen, bedeuten, dass die Anfrage erfolgreich vom Server empfangen und verarbeitet wurde. Zum Beispiel:
201 – Erstellt: Dies bedeutet, dass eine bestimmte Instanz erfolgreich erstellt wurde.
4xx (Clientseitiger Fehler)
Codes, die mit der Ziffer 4 beginnen, bedeuten, dass der Client eine fehlerhafte Anfrage an die API gesendet hat. Ein Beispiel für einen solchen Statuscode ist unten aufgeführt:
404 – Nicht gefunden: bedeutet, dass die vom Benutzer angeforderte Ressource nicht verfügbar ist oder nicht existiert.
5xx (Serverfehler)
Codes, die mit der Ziffer 5 beginnen, bedeuten, dass die Anfrage des Nutzers korrekt ausgeführt wurde, jedoch ein Serverfehler aufgetreten ist. Zum Beispiel:
500 – Interner Serverfehler: Dies bedeutet, dass die Anfrage gültig ist, aber ein unerwarteter Fehler auf dem Server aufgetreten ist.
Standardisierung ist das Schlüsselwort, das ein Entwickler bei der Erstellung einer API im Auge behalten sollte, und für guten Code und Lesbarkeit ist es nicht anders: Standardisieren Sie Ihre Code-Erstellung.
Es empfiehlt sich, dass alle in Ihrem Team den gleichen Schreibstil verwenden, um schwer verständlichen und unübersichtlichen Code zu vermeiden.
Diese Funktionen sind in den meisten APIs vorhanden, daher müssen Entwickler festlegen, wie Filter und Paginierung in der Anfrage-URL verwendet werden. Aber wie implementiert man diese Funktionen?
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, einen iPaaS-Plattformdienst zu beauftragen, der alle Systeme integriert, wie beispielsweise Integra.Sky. Dadurch entfällt der zeitaufwändige Aufwand, neue Funktionen und Anwendungen zu entwickeln.
Die iPaaS-Integrationsplattform als Dienstleistung ist eine Suite von automatisierten Tools zur Verbindung von Softwareanwendungen, die in verschiedenen Umgebungen wie Cloud- und On-Premise-Systemen eingesetzt werden.
Dadurch ist es die beste Option für die schnelle und effiziente Integration von Desktop- und SaaS-Systemen, ohne den Aufwand, komplexe APIs erstellen zu müssen.
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